Jede Studie hat ihr Ecken und Kanten, jedoch die Fragen und Anmerkungen von dem Vorsitzenden der DPolG-Bayern und Vorsitzenden des HPR in Bayern Rainer Nachtigall zu der vorliegenden, lässt tatsächlich erhebliche Zweifel an der Seriösität der Studie aufkommen. Wissenschaftlich fundierte Arbeit sieht doch anders aus 🤷‍♂️ schade.

Hier darf jeder selbst nachlesen:

https://kviapol.rub.de/index.php/forschungsprogramm

Nürnberg, 27.07.2019: Die Studie zur Polizeigewalt des Bochumer Kriminologen Prof. Dr. Singelnstein verärgert Rainer Nachtigall, Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Landesverband Bayern, erheblich. Die veröffentlichten Aussagen der Studie fußen auf einem Fragebogen, der im Internet, von jedermann online zu bearbeiten war. Verärgert ist Nachtigall auch deswegen, weil es offensichtlich ausreicht eine kecke Behauptung aufzustellen und damit Polizei und Justiz in Misskredit zu bringen.

 

Nachdem was bisher bekannt ist, stützt sich die Teilstudie vor allem auf die Daten von ca. 1.000 Teilnehmern einer Online-Umfrage. Die Aussagekraft dieses Fragebogens muss nach Meinung des Gewerkschafters jedoch hinterfragt werden. Beispielweise war nicht sichergestellt, dass es zu Mehrfachteilnahmen kommen konnte. Es war somit ein Einfaches, die Ergebnisse zu verfälschen.

Der Fragebogen richtete sich an „Opfer rechtswidriger Polizeigewalt“. Schon allein die suggestive Bezeichnung und der Umstand, dass die Befragten selbst entscheiden konnten, ob die ihnen zugefügte Gewalt rechtswidrig war oder nicht, lässt Nachtigall an der Ernsthaftigkeit der Fragebogenergebnisse erheblich zweifeln.

Mit der Studie wird auch eine institutionalisierte „Mauschelei“ zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft unterstellt. Mit diesen ungeheuerlichen Unterstellungen wird der Justiz die Begehung von Straftaten zugunsten mutmaßlich gewalttätiger Polizeibeamtinnen und –beamten unterstellt. Nachtigall hält den Vorwurf für Polizei und Justiz für absurd und erteilt schon mal vorsorglich den reflexartig wiederkehrenden Forderungen nach einem „unabhängigen Polizeibeauftragten“ eine klare Absage.

DPolG Südhessen Hotline